therapieablauf

Für Ihre osteopathische Therapie nehmen wir uns Zeit.

In der Regel dauert die erste osteopathische Therapie zwischen 60 und 90 Minuten. Wie viele Therapie-Einheiten in Ihrem Fall nötig sind, hängt von vielen Faktoren ab. Eine realistische Einschätzung können wir Ihnen nach einer eingehenden Befundung und Diagnose geben. Uns sind die Ziele wichtig, die Sie mit Ihrer Behandlung verfolgen. Nur wenn Sie wissen, wo Sie hinwollen, können Sie selbstbestimmt und aktiv an dem Erfolg unserer Therapie mitwirken. Eine osteopathische Therapie ist Teamwork. Osteopathen und Patienten müssen an einem Strang ziehen. Aktive Mitarbeit ist in diesem Fall die beste Medizin.

Die osteopathische Therapie in 5 Schritten – Das erwartet Sie:

Aufname

In einer gründlichen Anamnese, setzen wir uns mit Ihrer Vorgeschichte auseinander. Gab es frühere gewebeschädigende Einflüsse? Erkrankungen, Verletzungen, Operationen, Narben, Infekte, Stürze? Versuchen Sie sich an jede Kleinigkeit zu erinnern, es kann ein wichtiges Element in einer Ereigniskette sein.

Untersuchung

Anschließend wird Ihr Therapeut Ihre Statik und Anatomie genau betrachten. Dann folgt die manuelle Untersuchung. Viele Osteopathie-Patienten wundern sich, denn wir untersuchen nicht nur die schmerzenden Stellen. Kein Organ ist isoliert, alles steht miteinander in Verbindung. Mit unseren Händen und „Thinking Fingers“ (denkenden Fingerspitzen) spüren wir Osteopathen Fehlstellungen in Knochen, Gelenken, Organen und Bindegewebe auf und ordnen diese in den Bewegungszusammenhang des ganzen Körpers ein. Aus diesen Untersuchungen und den Schilderungen Ihrer Beschwerden und Symptome resultiert eine Diagnose, die wir gegebenenfalls mit weiteren Tests absichern. Auch im Bereich der Diagnostik arbeiten wir im Netzwerk mit Ärzten und empfehlen je nach Bedarf MRT-, Ultraschall-, Röntgen-, EKG- oder Laboruntersuchungen. Schließlich geht es um Ihre Gesundheit.

Behandlung

Danach definieren wir ihren therapeutischen Weg – ganz individuell. Die Osteopathie wird dabei ein wichtiger Bestandteil sein. Fast alle osteopathischen Techniken sind sanft und entspannend. Zuerst werden wir uns um die auffälligsten „Baustellen“ kümmern. Mit ausgleichenden Berührungen behandeln wir den ganzen Körper über die Gelenke, Organe, den Schädel und das Bindegewebe. Mit Osteopathie arbeiten wir an Fehlstellungen, Spannungen sowie Blockaden und regen die Durchblutung an. Diese Impulse sollen die Selbstheilungskräfte ihres Körpers aktivieren. Nach der Osteopathie-Behandlung ruhen Sie 20 bis 30 Minuten, i. d. R. mit einer Wärmeanwendung oder Gerätetherapie.

Der Therapeutische Weg

Abschließend werden wir die weiteren Therapieschritte besprechen und Ihnen ggf. körperliche oder osteopathische Übungen für zu Hause zeigen oder Empfehlungen für den Alltag und ihre Ernährung mitgeben. Um Ihre Immun- und Regenerationskraft aufzubauen, kümmern wir uns zusätzlich intensiv um die Stärkung und Entlastung Ihrer körpereigenen Filtersysteme, z. B. Leber, Nieren, Lunge, Haut und Darm.

Die Nachwirkung

Nach der Osteopathie-Behandlung können Sie sich müde fühlen, und in den nächsten Tagen kann sich ein leichter Muskelkater melden. In manchen Fällen treten Erstverschlimmerungen auf. Das ist gut und zeigt, dass Ihr Körper auf die Osteopathie reagiert.